Was prüft die Bank bei Bearbeitung einer Kreditanfrage?

Wer eine Kreditanfrage stellt, muss viele persönliche Informationen preisgeben. Diese benötigt die Bank für eine Bonitätsprüfung, um sich vor Kreditausfällen zu schützen. Neben persönlichen Daten zum Antragsteller gehören hierzu laufende Kosten und regelmäßige Einnahmen. Außerdem arbeiten Banken mit Auskunfteien zusammen, um die sachliche Kreditwürdigkeit und die persönliche Kreditwürdigkeit von Antragstellern einschätzen zu können. Insgesamt ist das Scoring-Verfahren der Banken jedoch zumeist geheim, allerdings besteht ein Recht auf Transparenz für die Nutzer.

Bevor eine Kreditzusage erfolgt, prüft die Bank bei einer Kreditanfrage zahlreiche Kriterien.

Die Prüfung der Bonität

 

Ganz allgemein prüft die Bank bei einer Kreditanfrage die Bonität der Antragsteller. Das bedeutet, dass sie einzuschätzen versucht, wie zuverlässig der ausgegebene Kredit zurückgezahlt wird. Hierzu zieht die Bank ganz unterschiedliche Kriterien aus vielfältigen Quellen heran. Je mehr Informationen bereitstehen, desto objektiver lässt sich einschätzen, wie kreditwürdig eine Person ist. Außerdem kann die Bank so einschätzen, welche Kreditform für den jeweiligen Antragsteller am besten geeignet ist und welcher individuelle Kredit unterbreitet werden kann.

 

Durch die genaue Prüfung der Bonität möchte sich die Bank selbst schützen. Wenn sie Geld an Kreditnehmer ausgibt, die höchstwahrscheinlich nicht in der Lage oder willens sein werden, die Kreditraten zu begleichen, begibt sie sich selbst in ein hohes finanzielles Risiko. Durch die gründliche Prüfung lässt sich dieses Risiko minimieren. Daher gilt bei Kreditvergaben häufig, je mehr Sicherheiten Antragsteller mitbringen, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Bewilligung des Antrags.

Persönliche Daten zum Antragsteller

Im Rahmen der Kreditanfrage holt die Bank viele personenbezogene Daten ein. Hierzu gehören neben dem Namen auch das Geburtsdatum und das Geschlecht des Antragstellers. Zudem interessiert sich die Bank dafür, wo die jeweilige Person wohnhaft ist und wie oft sie bereits umgezogen ist. Außerdem sind der Beruf und der Familienstand wichtige Kriterien, die abgefragt werden.

 

Anhand solcher Informationen versucht die Bank, sich ein umfassendes Bild des Antragstellers zu machen. Der Beruf gibt beispielsweise Auskunft darüber, wie gut die Aufstiegschancen sind und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eventuell eine Gehaltserhöhung in Aussicht steht. Andersherum kann eine Bank einschätzen, ob ein Beruf mit Risiken verbunden ist und die Gefahr besteht, dass eine Arbeitslosigkeit droht. Der Familienstand gibt Auskunft darüber, welche Kosten eventuell noch ins Haus stehen. Eltern mit Kindern müssen für deren Ausbildung und viele andere Dinge beispielsweise Geld einplanen, das Alleinstehende nicht ausgeben müssen.

Laufende Kosten vs. regelmäßige Einnahmen

Die Antragsteller müssen ein möglichst vollständiges Bild ihrer laufenden Kosten und ihrer regelmäßigen Einnahmen bereitstellen. Bei Angestellten genügen häufig die Einkommensnachweise, um die regelmäßigen Einnahmen darzustellen. Bei Selbständigen ist das meist schwieriger, da ihre Einnahmen schwanken. Zudem wird auf das Vermögen der Antragsteller geschaut. Wer beispielsweise Immobilien, Wertanlagen oder Unternehmensanteile besitzt, kann diese als Sicherheit für den Kredit angeben.

 

Neben den Einnahmen spielen die regelmäßigen Kosten eine wichtige Rolle. So prüft die Bank beispielsweise, ob Kreditverpflichtungen bestehen und ob laufende Verträge für Telefon oder Leasing abgeschlossen wurden. Ebenfalls interessant ist die Anzahl der Girokonten und Kreditkarten. Diese gibt einen Eindruck vom Zahlungsverhalten der Antragsteller und ihrem Umgang mit Geld. Wohneigentum kann sowohl Geld einbringen als auch Kosten verursachen, weswegen es jeweils unterschiedlich in die Bewertung der Bonität einfließt.

Die Zusammenarbeit mit Auskunfteien

Banken arbeiten mit Auskunfteien wie der Schufa zusammen, um sich einen Eindruck von der Zahlungsmoral eines Antragstellers zu machen. Die Schufa hält unter anderem fest, wie pünktlich bestehende Rechnungen bezahlt und wie verlässlich Raten beglichen wurden. Dies ist ein Indikator dafür, wie die Antragsteller mit den Kreditraten umgehen werden und ob sie verlässliche Vertragspartner sind. Das bedeutet zum Beispiel, dass sich Mahnungen und Insolvenzen negativ auf die Bonität auswirken.

 

Banken müssen nicht immer zwingend alle Informationen prüfen, die bei den Auskunfteien bereitliegen. Es ist Antragstellern durchaus möglich, den Banken nur die Daten zukommen zu lassen, die für das jeweilige Anliegen von Bedeutung sind. Für Antragsteller ist es somit relevant, ihre bei den Auskunfteien hinterlegten Daten zu prüfen und sicherzustellen, dass diese korrekt sind. Außerdem lässt sich durch ein zuverlässiges Zahlungsverhalten Einfluss auf das Scoring und die Einschätzung bei den Auskunfteien nehmen.

Sachliche Kreditwürdigkeit und persönliche Kreditwürdigkeit

Grundsätzlich unterscheiden Banken zwischen einer sachlichen Kreditwürdigkeit und einer persönlichen Kreditwürdigkeit. Die sachliche Kreditwürdigkeit betrachtet reine Zahlen und Daten. Wenn ein Antragsteller ein Einkommen hat, mit dem sich der Kredit nicht finanzieren lässt, wird dieser nicht erteilt. Gleichzeitig können bestimmte Sicherheiten ein geringes Einkommen ausgleichen, sodass auch bei einem an sich zu niedrigen Einkommen ein Kredit bewilligt werden kann.

 

Die persönliche Kreditwürdigkeit einzuschätzen, ist deutlich schwieriger. Hier helfen die Informationen der Auskunfteien. Diese vermitteln ein Bild von der Zahlungsmoral einer Person und helfen dabei, diese richtig einzuschätzen. Außerdem prüfen Banken die eingereichten Anträge sehr genau. Wer sorgfältig arbeitet und auf Ordnung Wert legt, erhöht seine Chancen auf eine positive Einschätzung zur persönlichen Kreditwürdigkeit. Nicht zuletzt ist das persönliche Gespräch mit dem Bankberater maßgebend. Hier entscheiden häufig unterbewusste Kriterien darüber, ob jemand als kreditwürdig eingeschätzt wird oder nicht.

Das Scoring-Vorgehen der Banken ist meist geheim

Grundsätzlich ist das Scoring-Verhalten der Banken geheim. Sie müssen also nicht zwingend offenlegen, welche Kriterien sie zur Bewertung eines Antragstellers heranziehen. Das Geschäftsverhalten der Banken wurde von verschiedenen Gerichten schon als schützenswert eingestuft, weswegen sie ihre Scoring-Kriterien als Betriebsgeheimnis für sich behalten können.

 

Auf der anderen Seite ist der Staat an einer Transparenz für Kreditnehmer interessiert. Deswegen gibt er verschiedene Richtlinien vor, die Banken bei der Kreditvergabe berücksichtigen müssen. Das Ziel ist es, dass Antragsteller genau nachvollziehen können, warum sie einen Kredit bekommen haben oder eben nicht. Dies dient einerseits dem Verbraucherschutz und hilft andererseits bei der Auswahl des richtigen Geldinstituts und des passenden Kredits.

Finanzen im Griff – Selbstständigkeit

Für viele, die sich selbstständig machen, sind die Finanzen ein großes «Sorgenkind». Dabei stellt sich generell die Frage, wie man es als Selbstständiger schafft, seine Geldmittel stets im Griff zu haben? In diesem Kontext muss zudem die Frage gestellt werden, wie viel Gehalt man sich selbst bezahlen kann? Im Folgenden fühlen wir dem virulenten Thema einmal genauer auf den Zahn.

Gewinn und Umsatz – was ist das?

Wer diese Begriffe hört und im Regelfall nichts mit einem kaufmännischen Beruf zu tun hat oder anderweitige, betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat, wird zwischen dem, was er verdient und dem, was er einnimmt, keinen Unterschied machen. Als Selbstständiger hingegen ist es jedoch wichtig, den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn zu kennen. Denn der Umsatz ist das, was von Kunden bezahlt wird. Dieser ist unabhängig davon, ob es sich um eine einmalige große Zahlung, die auf dem Bankkonto landet, handelt, oder um viele kleine. Insofern ist an dieser Stelle festzuhalten, das alles, was vom Kunden kommt, Umsatz ist. Davon muss im Regelfall noch die Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent abgezogen werden.

Von dem reinen Umsatz gehen dann erst einmal sämtliche betrieblichen Kosten ab. Letzteres meint alles, was nötig ist, damit der Selbstständige überhaupt seine Leistung erbringen kann. Hierunter fallen etwa Mietkosten für Büroräume, Personalkosten, EDV, Werbung, Rohstoffe, Buchhaltung, Versicherungen, Kosten des Geschäftskontos, Fahrzeugkosten, Reisen, Zinsen für Kredite und vieles mehr. Sollte der Selbstständige zudem umsatzsteuerpflichtige Einnahmen erzielen, ist es ihm erlaubt, den Umsatzsteueranteil von den Aufwendungen zu subtrahieren. Sinnvoll ist es insofern, mit einem Steuerberater zusammenzuarbeiten sowie einen betrieblichen Haushaltsplan zu führen.

Was am Ende dann vom Umsatz übrig ist, gilt als der Gewinn. Steht vor diesem Ertrag ein Minuszeichen, handelt es sich um einen Fehlbetrag oder gemein hin, um einen Verlust. Freilich ist es für einen Selbstständigen wichtig und zielführend, an einem Gewinn zu arbeiten. Allerdings kann das gerade kurz nach der Gründung nicht immer realisiert werden. Insofern ist es nötig, sich stets objektiv mit dem Umsatz und dem Gewinn auseinanderzusetzen.

Das Problem mit der Ansicht, das Gewinn gleich Einkommen ist

Nicht wenige Selbstständige nehmen jedoch nun den Gewinn und nutzen ihn für Investitionen oder geben ihn privat aus. Generell klingt das erst einmal nicht falsch. Denn es scheint ja gut zu laufen. Das ist jedoch nur der erste Blick. Denn der Gewinn ist nicht das Einkommen. Schließlich muss von diesem noch die Einkommenssteuer entrichtet werden. Insbesondere im ersten Jahr der Gründung kann dieses Verhalten zu großen Problemen führen. Denn die Steuerzahlung steht bei vielen nicht oben auf der Agenda und werden schlicht übersehen. Schließlich kann das Finanzamt sich an keinem bisherigen Wert orientieren.

Aus diesem Grund wird eine Versteuerung nachträglich durchgeführt. Sind die ersten Jahre vorbei, kann das Finanzamt auf deren Grundlage eine Berechnung anstellen und der Selbstständige zahlt die Steuern im Voraus. Wer hier also zu Beginn nicht gleich dabei ist oder sogar Beiträge stunden lassen muss, steht schnell vor großen Problemen. Denn zum einen erwartet der Staat eine Nachzahlung und zudem die Vorauszahlung. Wer nun vom Gewinn bereits den Großteil ausgegeben hat, bekommt Probleme, die Steuerschuld zu begleichen. Nicht wenige Gründungen enden an diesem Punkt.

Es gilt jedoch noch einen weiteren Aspekt zu bedenken. Denn bei einer Selbstständigkeit gibt es immer wieder einmal Veränderungen im Kontext des Umsatzes sowie beim Gewinn. Insofern gibt es bessere, aber auch schlechtere Zeiten. Wird zu guten Zeiten viel investiert und Geld ausgegeben, kann das in Phasen, in denen es nicht so gut läuft, schnell kritisch werden. Wenn das Geschäft also zwei Monate sozusagen «brummt», heißt das nicht, das es die kommenden zehn so weitergeht. Große Investitionen sowie Privatentnahmen sollten folglich gut überlegt sein.

Das Gehalt als Selbstständiger

Zwar machen sich nicht alle selbstständig, um reich zu werden, dennoch muss etwas verdient sein, um leben zu können. Somit stellt sich die Frage, wie hoch, kann eine Gehaltsauszahlung sein? Hierzu ist es erst einmal sinnvoll, sich die zwei wichtigsten Positionen vor Augen zu führen: Lebenshaltung sowie die nötigen Versicherungen. Unter den ersten Punkt fallen etwa die monatliche Miete, Nahrungsmittel, GEZ, Mobilfunk, Konsumausgaben, Zinslast und Rückzahlung von Krediten und vieles mehr. In Deutschland sind hier mindestens 800 Euro zu rechnen. Hinzukommen die Versicherungen. Denn als Selbstständiger besteht erst einmal kein gesetzlicher Versicherungsschutz. Insofern muss man sich selbst darum kümmern.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei die Krankenversicherung. Diese muss der Selbstständige, im Gegensatz zum Angestellten, komplett alleine bezahlen. Wie hoch die Beiträge sind und was die PKV überhaupt kostet, lässt sich leicht mit dem Krankenversicherungs-Rechner für jede Lebensplanung berechnen. Wichtig dabei ist, dass nicht nur die aktuellen Bedingungen aufgezeigt werden, sondern ebenfalls der Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung samt Entwicklung bis ins hohe Alter. Damit ist eine objektive Einschätzung möglich, die entsprechend den Finanzen und der Lebensplanung funktioniert.

Hinzukommen eine Berufsunfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Unfallversicherung und die Privathaftpflichtversicherung. Sind diese Kosten einmal zusammengerechnet, kommt der Jahresbeitrag für Lebenshaltung und Versicherungen zusammen, aus dem sich dann die monatliche Auszahlung berechnen lässt. Sind die Fixkosten gedeckt, ist es sinnvoll Rücklagen zu bilden. Diese sollten der Höhe von sechs Monaten aller Betriebsausgaben sowie dem monatlichen Gehalt entsprechend.

Sind die Kosten und die Rücklagen abgehakt, ist das, was übrig bleibt, der Gewinn, mit dem noch gewirtschaftet werden kann. Das «tote Kapital» kann in der Folge für schnelle Investitionen genutzt werden, womit eine stetige Flexibilität gegeben ist.

Dividenden-Aktien: Hier liegen die Chancen für Anleger

Klassische Geldanlagen sind heute kaum mehr dazu in der Lage, die ersehnte Rendite zu erwirtschaften. Moderne Alternativen, wie zum Beispiel das Investieren in Aktien, treten aktuell an ihre Stelle. Anleger lockt auch die Dividende, welche von vielen Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre ausgeschüttet wird. Wir werfen einen Blick auf die Chancen der sogenannten Dividenden-Strategie.

Passives Einkommen aufbauen


Anschaffungen des Alltags einfach über die Dividende des Depots finanzieren? Was sich auf den ersten Blick nach einem frommen Wunsch anhört, lässt sich rechnerisch gut in die Tat umsetzen. Mindestens einmal pro Jahr kommen die Aktionäre vieler Unternehmen in den Genuss einer Dividende. Sie wird direkt ausbezahlt und muss nur mit 25 Prozent plus Kirchensteuer beim Finanzamt versteuert werden. Somit bietet sich die Chance, die Grundlage für ein dauerhaftes passives Einkommen zu schaffen.

Wer besonders regelmäßig in den Genuss der Ausschüttung kommen möchte, der entscheidet sich für Firmen aus den USA. Diese zahlen die Dividende oft quartalsweise aus, was für einen besonders durchgängigen Geldfluss sorgt. Außerdem ist es möglich, die anfänglichen Erträge in den Kauf neuer Anteile zu reinvestieren. So wächst die zu erwartende Rendite durch den Zinseszinseffekt immer weiter an.

Die passenden Wertpapiere finden


Damit die Strategie erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann, sind natürlich die passenden Aktien notwendig. Einige Firmen, die sich sehr gut eignen, kommen Privatanlegern vielleicht zunächst nicht in den Sinn. Dazu zählen die vielen Glücksspielaktien, die ihre Anleger mit einem hohen Prozentsatz an den Gewinnen beteiligen. Renditen von acht bis zehn Prozent pro Jahr sind auf diese Weise möglich. Damit gleichen die Aktien ihre hohe Volatilität aus, die bisweilen als ein Nachteil angesehen wird.

Wer sich mit einer etwas kleineren Dividende zufriedengeben möchte, der findet in vielen weiteren Branchen passende Angebote. Dies gilt zum Beispiel für Autoaktien, die in den vergangenen Jahrzehnten für eine stabile Ausschüttung sorgten. Auch große Versicherungen, wie zum Beispiel die Allianz, beteiligen ihre Anleger zu ansehnlichen Teilen an den jährlichen Gewinnen. Wichtig ist eine breite Streuung der eigenen Anlage. Wer nun nicht mehr nur auf das sichere Girokonto setzt, dämpft auf diese Weise die natürlichen Schwankungen des Marktes ab.

Weitere Gewinne dank Kurssteigerung


Für Aktionäre, die auf die Dividenden-Strategie setzen, bleiben die Ausschüttungen aber nicht der einzige Weg zu den Gewinnen. Darüber hinaus ist es möglich, von den Steigerungen der Kurse zu profitieren. Wird später ein Verkauf des Depots in Betracht gezogen, so können bei kluger Voraussicht auch die erworbenen Anteile mit Gewinn verkauft werden. Allerdings lässt sich der Gewinn eben erst beim Ausstieg aus dem Kurs wirklich realisieren. Dividenden schaffen es hingegen schon vorher auf das Konto.

Wichtig ist in diesem Kontext auch der Einstieg zum richtigen Zeitpunkt. Hier empfiehlt es sich, die Kurse genau im Auge zu behalten, um einen niedrigen Preis zu erwischen. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass dem Kauf ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung zugrunde liegt. Dadurch erhöht sich nicht nur der relative Anteil der Dividende. Darüber hinaus steigen die Chance, später mit Gewinn zu verkaufen.

Einfach seriöser: Was macht einen Menschen kreditwürdiger?

Der Wunsch nach einem Eigenheim, die Vorauszahlung für ein neues Auto oder ein Kauf auf Ratenzahlung haben alle etwas gemeinsam: Wer sich seine Träume erfüllen will, muss kreditwürdig sein. Doch nicht jede Bank gewährt jedem Wunsch einen Kredit und schießt finanzielle Mittel vor. Was muss getan werden, damit der Traum nicht zu platzen droht?

In erster Linie muss die Definition des Wortes Kreditwürdigkeit geklärt werden. Darunter ist zu verstehen, dass eine Privatperson fähig ist, Rechnung und anstehende Zahlungsforderungen zuverlässig und fristgerecht zu begleichen. Anhand einer Bewertungsskala legen Banken den Bonitätsstatus einer Person fest und stufen sie in die entsprechende Skala ein. Fällt der Wert positiv aus, ist die Vergabe eines Kredits grundsätzlich gewährleistet. Eine Garantie für die Freigabe der Wunschsumme ist dies jedoch noch nicht.

Hintergrund für die Bonitätsprüfung und Kreditwürdigkeit ist das unternehmerische Risiko, welches Banken eingehen. Wird eine hohe Summe an einen Mandanten ausgegeben, muss diese selbstverständlich wieder zurückgezahlt werden. Bei einer geringen Kreditwürdigkeit würde die Bank von Beginn an Gefahr laufen, das Geld nie wiederzusehen oder mit Verzug bei den Zahlungsterminen rechnen zu müssen. Um sich davor zu schützen, ist eine hohe Kreditwürdigkeit Pflicht.

Gute Jobs und starker Background

Eine große Rolle bei der Kreditwürdigkeit spielt die Ausübung eines festen Berufs mit laufendem Einkommen. Jobs, die im Finanz-, Immobilien- oder Mediensektor angesiedelt sind, haben von Natur aus eine bessere Ausgangslage als Berufsbilder, die kein hohes Gehalt generieren. Bäcker, Verkäufer im Einzelhandel oder Friseure werden im Prüfverfahren niedriger eingestuft. Dies ist keine Bewertung des Berufes an sich, aber die finanzielle Lage richtet sich nach dem durchschnittlichen Einkommen und den Rücklagen. Studenten und Kurzarbeiter haben mit größeren Hürden zu kämpfen bei einer Kreditvergabe. Wer mit Geld nicht umzugehen weiß oder im Casino sein Glück versucht, muss sich ebenfalls einer strengeren Kontrolle unterziehen. Obwohl es wirkt, als würden Klischees bedient, folgen diese Bewertungsregularien zur Erstsichtung einem standardisierten Prozess, die zusätzlich individuell bewertet werden.

Um einen hohen Score zu erreichen, ist es nicht realistisch, umzuschulen und einen neuen Job anzunehmen. Es hilft jedoch, wenn Bürgschaften von Familienmitgliedern oder vertrauenswürdigen Personen vorgelegt werden, die wiederum kreditwürdig sind. Durch diesen Umweg lässt es sich dem Traum ein Stück näherkommen. Eine lückenlose Schufa-Historie, die auch bei der Wohnungssuche eine Rolle spielt, und die rechtzeitige Zahlung von Rechnungen helfen ebenfalls. Wer die Begleichung von Außenständen erst in Angriff nimmt, wenn die letzte Mahnung ins Haus flattert, wird auf der Bonitätsskala nie auf einen besseren Rang rutschen.

Tipps zur Erhöhung der Kreditwürdigkeit

Es gibt eine ganze Menge an weiteren Tipps, die für eine positive Darstellung gegenüber Banken empfehlenswert sind. Neben der rechtzeitigen Zahlung von Rechnungen sollten Anfragen korrekt und vollständig gestellt werden. Lücken und fehlerhafte Angaben im Antrag können zu Fragen führen und Zweifel aufkommen lassen. Ungenutzte Konten sollten geschlossen werden und die finanzielle Mittel übersichtlich auf einer überschaubaren Anzahl verwaltet werden. Sind diese Gelder bei der Hausbank hinterlegt, bei der auch der Kredit beantragt wird, kann dies von Vorteil sein. Wer selbst den Überblick über seine Finanzen hat, macht es den Kreditinstituten leichter, eine Entscheidung zu fällen. Im besten Fall wird diese zugunsten des Antragstellers bewilligt. 

Ist mein Geld auf dem Girokonto sicher?

Nach den vielen Finanzkrisen und den Schließungen von Banken nach der Jahrtausendwende sind viele Verbraucher verunsichert. Sie haben Angst, dass ihr Geld auf dem Girokonto nicht sicher ist, und stellen sich die Frage wer bezahlt, wenn eine Bank Pleite geht. Privat- und Geschäftskunden müssen sich aber normalerweise keine Sorgen machen. Die Banken sind gesetzlich zur Einlagensicherung verpflichtet.

Die Einlagensicherung bei Banken gilt für Spar- und Girokonten

Laut einer Statistik belief sich zum Ende des Jahres 2019 die Höhe der Einlagen inländischer Privatpersonen bei Banken in Deutschland auf rund 2.392,4 Milliarden Euro. Diese Einlagen sind seit dem 1. Januar 2011 pro Person bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesichert. Die Einlagensicherung der Banken wurde nach der Finanzkrise im Jahr 2008 von 50.000 auf 100.000 Euro erhöht und gilt mittlerweile für alle Banken der Europäischen Union. Sie greift für die Guthaben auf Spar- und Girokonten. Viele Banken und Finanzinstitute sind mit Sicherheit auch gegen einen Verlust abgesichert und haben das Risiko mit einer Versicherung minimiert. Eine Vermögensschadenhaftpflicht ist an die unterschiedlichen Risikoverhältnisse angepasst. Diese Versicherung ist auch für Unternehmer und Gewerbetreibende sehr gut geeignet.

Angelegtes Geld ist im Ausland nicht immer sicher

Geldanleger, die deutschen Banken nicht trauen, können ihr Geld auch bei Banken der Europäischen Union anlegen. Es ist möglich bei den Banken im Ausland Sparbücher, Girokonten und Tagesgeldkonten zu eröffnen. Auch hier greift selbstverständlich die Einlagensicherung. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Banken die vorgegebenen Richtlinien nicht identisch umsetzen. Länder die zur EU zählen, aber nicht den Euro als Zahlungsmittel haben, können Kursverluste bei ihrer Währung haben. Von einem Kursverlust ist auch die Einlagensicherung betroffen. Durch die Abwertung könnte die Höhe von 100.000 Euro unterschritten werden. Aber auch bei ausländischen Banken, die den Euro als Zahlungsmittel haben, ist das Geld nicht immer sicher angelegt. In vielen Ländern, wie zum Beispiel in Griechenland, sind die Töpfe der Banken leer. Meldet eine Bank Konkurs an, kann nicht für die Rückzahlung der Einlagen garantiert werden.


Bankkunden in Deutschland müssen sich keine Sorgen machen

Wer sein Geld bei einer Bank in Deutschland auf einem Girokonto, einen Tagesgeldkonto oder einem Festgeldkonto deponiert hat, muss sich grundsätzlich keine Sorgen machen. Das Gros der Banken in Deutschland ist finanziell sehr gut aufgestellt und geht verantwortungsvoll mit dem Geld seiner Kunden um. Dies gilt vor allem für die Kunden der Sparkassen, die alleine schon mehr als 50 Millionen Kunden in Deutschland betreut oder die rund 20 Millionen Mitglieder der Volks- und Raiffeisenbanken. Allerdings müssen Bankkunden oder Mitglieder von Banken immer bedenken, dass beim Anlegen und deponieren von Geld jederzeit ein gewisses Risiko bestehen bleibt. Auch mit einer Einlagensicherung, die sogar gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es keine Sicherheit, die zu 100 Prozent garantiert werden kann.

Darauf sollten Unternehmen bei der Kreditaufnahme achten

Nicht nur private Kreditnehmer, sondern auch Firmen bzw. selbstständige Gründer sollten sich genau überlegen, ob die Aufnahme eines Kredits in der aktuellen Situation Sinn ergibt. Bevor diese sich tatsächlich für diesen großen Schritt entscheiden, gibt es einige Dinge zu beachten. Dazu gehören vollständige Unterlagen, die nötigen Sicherheiten und natürlich eine gute Argumentation beim Gespräch mit der Bank.

Die eigene Situation richtig einschätzen

Natürlich möchten gerade junge Unternehmer hoch hinaus und einen entsprechend hohen Kredit aufnehmen. Doch bevor die Summe allzu hoch gegriffen wird, sollten sich Betroffene fragen: Welche Sicherheiten habe ich überhaupt, um meinen Kreditgeber zu überzeugen? Hier kann es sich zum Beispiel um eine eigene Immobilie, eine Lebensversicherung oder um bereits bezahlte Maschinen sowie Waren handeln. Allerdings akzeptiert nicht jeder Kreditgeber die gleichen Sicherheiten. Wer beim Gespräch mit der Bank ganz klar darlegen kann, welche Sicherheiten zur Verfügung stehen, der kann den Kreditgeber leichter überzeugen.

Passende Angebote finden

Die Beantragung eines Unternehmenskredits ist einfacher, als sich das viele Unternehmer vorstellen. Ob der Kredit allerdings bewilligt wird und die Konditionen am Ende stimmen, hängt von vielen Faktoren ab. Zuerst sollten sich Unternehmer überlegen, ob der Kredit bei einer Filialbank aufgenommen oder online über einen Anbieter bezogen werden soll. Vor Ort haben Unternehmen einen konkreten Ansprechpartner, den Sie eventuell in einem persönlichen Gespräch besser überzeugen können als nur anhand bloßer Zahlen. Dafür bieten Anbieter im Netz oftmals günstigere Konditionen an.

Die Nutzung spezieller Portale zum Vergleich der Anbieter gibt einen ersten Anhaltspunkt. Blindlings verlassen sollten sich Unternehmen auf diese Plattformen allerdings nicht. Stattdessen lohnt es sich, die Zeit zu erübrigen, um verschiedene Banken aufzusuchen und sich ein Angebot unterbreiten zu lassen. Danach werden die Fakten miteinander verglichen und der Kredit mit den niedrigsten Zinsen, der passendsten Laufzeit oder den großzügigste Rahmenbedingungen gewählt. Wer sich hiermit nicht auskennt, sollte einen Experten zurate ziehen. Ein Steuerberater oder ein Finanzberater kennt sich sehr gut aus und hilft bei der Auswahl im Zweifel weiter. Allerdings entstehen für diesen Service separate Kosten.

Wer bei der Rückzahlung besonders flexibel sein möchte und große Erwartungen an das eigene Unternehmen hat, der sollte auf einen Kredit mit der Möglichkeit zur außerplanmäßigen Rückzahlung bestehen. Hier darf immer dann ein größerer Teil des Kredits zurückgezahlt werden, wenn das Unternehmen einen Überschuss erwirtschaftet hat. Dadurch lassen sich Zinsen sparen und Unternehmen sind schon früher schuldenfrei als anfangs erhofft.

Gut vorbereitet zum Termin

Wer sich bereits ein Institut ausgesucht hat, welches den Kredit eventuell gewähren könnte, der sollte sich so gut es geht vorbereiten. Am besten informieren sich Betroffene zum einen bei der Bank selbst und recherchieren zusätzlich im Internet. Häufig finden sich aufschlussreiche Erfahrungsberichte, die einen ersten Hinweis darauf geben welche Unterlagen besonders wichtig sind. Relevant sind natürlich vor allem die Unterlagen, welche das Einkommen, die Umsätze – sofern bereits vorhanden – und geplante Projekte schwarz auf weiß darlegen. Gibt es bereits feste Kunden, die ein Projekt in Auftrag gegeben haben, sollten die zugehörigen Vertragsunterlagen mitgebracht werden. Diese dienen als Beweis dafür, dass das Unternehmen eine wirtschaftliche Zukunft hat.

Nicht nur die schriftlichen Unterlagen sollten möglichst vollständig sein. Auch mental müssen sich Verantwortliche auf das Gespräch mit einem potenziellen Kreditgeber vorbereiten. Hierzu werden noch einmal alle relevanten Zahlen gesichtet und das Ziel klar ausformuliert. Es schadet nicht, wenn das Gespräch zumindest in Form eines inneren Monologes geübt wird. Das verhilft zu einem sicheren Auftreten im echten Gespräch.

 

Worauf sollten Sie bei einem Bankwechsel achten

 

Angebote für kostenlose Girokonten gibt es viele. Doch häufig sind sie an Bedingungen geknüpft, wie regelmäßige Geldeingänge in einer Mindesthöhe.

Abbildung 1: Angebote für kostenlose Girokonten gibt es viele. Doch häufig sind sie an Bedingungen geknüpft, wie regelmäßige Geldeingänge in einer Mindesthöhe.

Wenn die Bank die Gebühren erhöht oder wenn der gewohnte Service plötzlich nicht mehr verfügbar ist, können Bankkunden unzufrieden werden. Dann liegt der Gedanke nahe, die Bank zu wechseln. Allerdings scheuen viele Kunden diesen Schritt, denn er ist mit Arbeit verbunden. Sie müssen Daueraufträge kündigen und an anderer Stelle neu einrichten. Es ist notwendig, alle über den Wechsel zu informieren, die Geld auf das Konto überweisen oder von eben diesem abbuchen wollen. Dazu ist es notwendig, die Kontobewegungen der vorangegangenen Monate durchzusehen, um wirklich niemanden zu vergessen. Schließlich gibt es Zahlungen, die nicht monatlich, sondern vierteljährlich, halbjährlich oder sogar jährlich anfallen. Deshalb ein kleiner Tipp schon zu Beginn: Das alte Konto nicht sofort kündigen. So lässt sich verhindern, dass eventuell Rücklastschriftgebühren fällig werden.

Gründe für den Kontowechsel

Eine kostenlose Visa- oder Mastercard sollte zum neuen Konto dazugehören.

Für einen Kontowechsel kann es viele gute Gründe geben. Ein wichtiger: Viele Bankkunden in Deutschland bezahlen viel zu hohe Gebühren. Heutzutage, mit den Angeboten aus dem Internet, muss eigentlich niemand mehr Kontoführungsgebühren zahlen. Auch zu hohe oder versteckte Dispozinsen oder ein zu enger Dispokre

ditrahmen können Gründe sein, sich eine andere Bank zu suchen. Manchmal liegt der Grund auch in der Möglichkeit, kostenlos Geld vom Girokonto zu bekommen. Je nach Kreditinstitut finden sich nur wenige, ausgewählte Geldautomaten, an denen Barabhebungen kostenlos möglich sind. Für viele Kunden ist eine kostenlose Kreditkarte Grund genug, die Bank zu wechseln. Bei vielen Direktbanken gehören Visa- oder Mastercard zum kostenlosen Kontoumfang dazu. Damit das mit dem Kontowechsel reibungslos klappt und die neue Bank beispielsweise direkt einen Dispokreditrahmen einräumt, ist neben einem regelmäßigen Einkommen auch die Bonität ein wichtiges Kriterium. Eine Kreditanfrage kann da schnell die Bonität verschlechtern, wenn der Kunde nicht aufpasst. Einen Kredit ohne Schufa finden Sie hier. Dabei stellt der Anbieter zunächst nur eine Kreditkonditionenanfrage, die keine Auswirkungen auf den Schufa-Score hat.

Vor- und Nachteile des Bankwechsels

Es gibt gute Argumente für ein

en Wechsel der Bank. Doch natürlich kann der Kontowechsel auch Nachteile mit sich bringen.

Vorteile Nachteile
Kontoführungsgebühren entfallen Abbuchungen könnten während des Wechsels ins Leere laufen
Dispokreditzinsen sind niedriger Der Kontowechsel ist aufwendig
Eventuell ist der Dispokreditrahmen größer Konditionen können sich auch bei der neuen Bank mit der Zeit verschlechtern
Neue Bank bietet eventuell Habenzinsen
Mehr Möglichkeiten, kostenlos Geld abzuheben

 

Guthaben ist auf einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto besser aufgehoben, auch wenn es auf dem Konto Zinsen dafür gibt.

Natürlich sind mögliche Habenzinsen kein Kriterium, die Bank zu wechseln. Sie werden eh sehr gering ausfallen, wenn es überhaupt welche gibt, dass sich der Wechsel allein aus diesem Grund kaum lohnt. Höhere Geldbeträge sind in anderen Anlageformen wesentlich besser angelegt, beispielsweise auf einem Tagesgeld- oder einem Festgeldkonto. Dort bieten die Geldinstitute meistens attraktive Konditionen an. Viel wichtigere Gründe für einen Wechsel sind zum Beispiel die Dispokreditzinsen. Wenn das Konto mal im Minus ist, gibt es hier beachtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Banken.

Welche Kriterien sind bei einem Bankwechsel wichtig?

Der Wunsch, die Bank zu wechseln, resultiert in der Regel aus einer tiefen Unzufriedenheit. Schließlich geht es heute kaum noch ohne eigenes Girokonto. Damit die Zufriedenheit mit der neuen Bank von Anfang an gewährleistet ist, gilt es ein paar grundsätzliche Fragen zu beantworten. Was erwarten Kunden von einer Bank? Welchem Banktyp lässt sich der Kunde zurechnen?

Hier ist eine grundsätzliche Frage zu beantworten. Wer nicht auf den Service durch freundliche Bankmitarbeiter am Schalter verzichten möchte, sollte sich auf keinen Fall für eine Direktbank entscheiden. Hier ist die klassische Filialbank die richtige Wahl. Wer jedoch ohnehin alles via Onlinebanking erledigt und die Bankbesuche eher als lästig empfindet, ist bei einer Direktbank richtig. Auch hier gibt es persönlichen Service, allerdings per Telefon oder E-Mail.

  • Höhe der Kontoführungsgebühren

Kontoführungsgebühren zahlt wahrscheinlich kein Bankkunde gerne freiwillig. Das muss auch niemand mehr. Viele Banken verzichten mittlerweile darauf, diese Gebühren von ihren Kunden zu erheben. Allerdings sind die kostenlosen Konten häufig an Bedingungen geknüpft, wie beispielsweise monatliche Geldeingänge in einer bestimmten Höhe oder eine maximale Anzahl an Überweisungen.

  • Kostenloser Bargeldbezug

Die Bank zu wechseln, ist wenig sinnvoll, wenn es anschließend Probleme beim kostenlosen Bargeldbezug gibt, weil die neue Bank nicht einem ausgedehnten Verbundnetz an Geldautomaten angehört. Im Idealfall bietet die neue Bank neben der Girocard auch eine kostenfreie Kreditkarte an. Mit dieser können Kunden an fast jedem Geldautomaten im Inland und an vielen Automaten im Ausland kostenlos Geld beziehen.

  • Kosten, die im Ausland entstehen

Im Ausland, vor allem außerhalb des Euro-Raums, können schnell hohe Gebühren entstehen, wenn der Kunde Bargeld braucht. Häufig ist es mit der deutschen Girocard im Ausland gar nicht möglich, an Bargeld zu kommen. Wer viel im Ausland unterwegs ist, egal ob beruflich oder privat motiviert, sollte auf die Konditionen für den Auslandseinsatz besonderes Augenmerk legen. Hier lauern häufig auch versteckte Kosten, wie Fremdwährungsgebühren bei der Umrechnung von Euro in die Währung im Ausland. Es gibt Geldinstitute, die hierfür keine extra Gebühren verlangen.

Vorteile eines Kontowechselservices

Den Kreditinstituten ist bekannt, dass viele Kunden den Wechsel zu einer neuen Bank nur scheuen, weil sie denken, dass der Aufwand sehr hoch ist. Deshalb bieten viele für wechselwillige Kunden einen besonderen Service an: den Kontowechselservice. Diesen Service übernimmt ein externes Unternehmen, das die neue Bank beauftragt. Es soll dafür Sorge tragen, dass der Kontowechsel schnell und reibungslos abläuft. Der Kunde muss dabei nur das neue Konto anlegen und beim Kontowechselservice die Daten der bisherigen Bankverbindung hinterlegen. Im Anschluss kümmert sich das Serviceunternehmen um alles Weitere.
Das gilt für Lastschriften und Daueraufträge. Bei Anbietern wie Amazon oder in anderen Onlineshops, bei denen der Kunde seine Bankverbindung für die Bezahlung der Rechnungen hinterlegt hat, muss der Kunde nach wie vor selbst für den Austausch der Informationen sorgen. Auf diese Daten hat der Wechselservice keinen Zugriff.

Der Kredit zur freien Verwendung – und für mehr Entscheidungsfreiheit

Nicht immer wollen Kunden der Bank verraten, wofür sie das gewünschte Geld ausgeben möchten. Dafür sind Kredite zur freien Verwendung ideal. Doch das ist nicht in jedem Fall empfehlenswert. Die Konditionen können sich verbessern, wenn die Bank beispielsweise damit eine Sicherheit bekommen kann.

Wer einen Kredit mit freier Verwendung aufnimmt, kann den Verwendungszweck selbst und frei bestimmen. Das hat Vor- und Nachteile für den Kunden. Der Kredit ohne Zweckbindung ist manchmal jedoch etwas tricky. Die Bank fragt immer nach dem Verwendungszweck eines Kredits, einfach weil sie feststellen möchte, ob damit eine Sicherheit für den Kredit möglich ist. Das ist beispielsweise bei einem Immobiliendarlehen oder einem Autokredit sinnvoll. Wer diese Kredite erhalten möchte, muss den Verwendungszweck belegen. Dafür winken den Kunden gute Kreditkonditionen. Bei einem Ratenkredit ohne Bindung an einen bestimmten Zweck, kann der Kreditnehmer frei entscheiden, wofür er das Geld verwenden möchte und muss die Geldverwendung auch nicht nachweisen. Kreditnehmer können damit den schicken Fernseher, eine neue Garderobe oder den lang ersehnten Urlaub finanzieren.

Bessere Konditionen bei Angabe des Verwendungszwecks

Die Finanzierung des Traumurlaubs ist beispielsweise ein Grund für einen Kredit zur freien Verwendung.

Wenn Kreditnehmer am Ende bessere Konditionen herausschlagen möchten, ist es sinnvoll zu prüfen, ob ein zweckgebundener Kredit nicht die bessere Wahl wäre. Kunden erhalten hier meist günstigere Zinsen, denn das erworbene Gut kann die Bank als Sicherheit verwenden. Sie kann ihn pfänden, im Fall von Zahlungsschwierigkeiten und so das Ausfallrisiko für sich selbst minimieren. Ein gutes Beispiel ist hier der klassische Autokredit. Kunden, die einen Autokredit brauchen, müssen den Kaufvertrag vorlegen als Verwendungsnachweis. Im Gegenzug gibt es günstigere Zinsen für die Fahrzeugfinanzierung.

Auch bei geplanten Modernisierungsmaßnahmen ist es sinnvoll, der Bank den Verwendungszweck zu nennen. Denn auch Immobilienbesitzer profitieren von günstigen Zinsen im Rahmen eines Wohn- oder Modernisierungskredits. Als Nachweis braucht die Bank einen Grundbuchauszug. Manche Banken verlangen zusätzlich einen Maßnahmenplan, andere wollen die Handwerkerrechnungen sehen. Es gibt allerdings auch Banken, bei denen das unkomplizierter geht, wie die Meinungen zur DKB deutlich machen.

Welche Vorteile hat ein Kredit ohne Zweckbindung?

Ein Kredit, der zur freien Verwendung bestimmt ist, hat ähnliche Vorteile wie die meisten Konsumentenkredite. Bei einem Ratenkredit ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit gleich. Damit ist auch die Ratenhöhe immer gleich, was die finanzielle Situation planbar macht. Kreditnehmer wissen genau, wie viel Geld sie jeden Monat bezahlen müssen und für wie lange. Mit einem Kredit zur freien Verwendung können Konsumenten sich auch Wünsche erfüllen, für die das eigene Budget allein nicht ausreicht, ohne lange darauf hinsparen zu müssen. Ein wesentlicher Vorteil ist auch die Tatsache, dass kein Verwendungszweck anzugeben und damit ist auch kein Sicherheitsnachweis zu erbringen ist. Lediglich das Budget muss jeden Monat die Rate abdecken. Das ist der einzige Punkt, der die gewünschte Kredithöhe beschränkt.

Welche Nachteile hat ein Kredit zur freien Verwendung?

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, sind einige Anschaffungen notwendig. Auch hierfür ist der Kredit zur freien Verwendung ideal.

Keinen Verwendungszweck anzugeben und keine Sicherheit stellen zu müssen, sind einerseits Vorteile. Das gibt eine gewisse Freiheit. Daraus ergibt sich aber auch schon der erste Nachteil. Die Bank kann nicht nachvollziehen, was der Kunde mit dem Geld machen möchte. Es fehlen außerdem die Sicherheiten. Das hat für die Bank ein höheres Risiko zur Folge. Zum Ausgleich des höheren Risikos verlangt die Bank höhere Zinsen. Das ist der Grund, warum oftmals Kredite zur freien Verwendung etwas teurer sind. Denn durch die höheren Zinsen steigen natürlich die Rückzahlungskosten. In Einzelfällen können die Zinsen doppelt so hoch sein. Es lohnt sich in jedem Fall, verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen, um die günstigsten Konditionen für den Kredit ohne Zweckbindung zu bekommen. Für viele Kunden ist eine einfache Umschuldung der Grund für die Kreditaufnahme. Sie wollen damit bestehende Kredite und vielleicht auch den Überziehungskredit in einen einzigen zusammenführen. Auf diese Weise wird die finanzielle Situation wieder etwas übersichtlicher, weil nur noch an eine Stelle Raten zu zahlen sind und nicht mehr an mehrere.

Was sind die Voraussetzungen für einen Kredit zur freien Verwendung?

Ein Kredit zur freien Verwendung ist geeignet, um sich Konsumwünsche zu erfüllen, wie beispielsweise das Heimkino oder die Einbauküche. Er kann auch helfen, finanzielle Engpässe zu überbrücken oder einen Überziehungskredit auszugleichen. Bei den meisten Banken sind hier Kreditsummen von bis zu 50.000 Euro möglich, ohne dass Sicherheiten verlangt werden. Wer einen Kredit zur freien Verwendung in Anspruch nehmen möchte, muss dennoch die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Kreditvergabe erfüllen. Der Kreditnehmer muss zum Beispiel volljährig sein und Wohnsitz sowie Bankkonto in Deutschland haben. Genauso wichtig sind ein festes Einkommen und die Bonität, die direkten Einfluss auf die Höhe der Kreditzinsen hat. Ein negativer Schufa-Eintrag kann das ganze Vorhaben zum Scheitern bringen, denn dieser wirkt sich ungünstig auf die Kreditvergabe aus. Er kann auch die Zinsen in die Höhe treiben.

Außerdem haben die Banken natürlich noch bankinterne Vergabekriterien, die unterschiedlich gewichtet sind. Sie wirken sich – je nach Gewichtung – auf den Kredit aus. Das sind beispielsweise der Familienstand, die Anschrift, bestehende Darlehensverpflichtungen, ausgeübter Beruf oder eventuelle Unterhaltsverpflichtungen.

Kredit ohne Zweckbindung – unbedingt die Zinsen vergleichen

Ein Kredit ohne Verwendungsnachweis wird von verschiedenen Banken unterschiedlich gehandhabt. Hier hat jede Bank ihre eigenen Vergabekriterien, die am Ende die Ratenhöhe, die Zinszahlungen und die Laufzeit beeinflussen. Deshalb ist eines immer empfehlenswert: die Angebote der verschiedenen Banken vergleichen. Dabei gibt es verschiedene Vergleichskriterien, auf denen das Augenmerk besonders liegen sollte, genau ins Visier zu nehmen. Am wichtigsten sind effektiver Jahreszins und Laufzeit.

Es ist auch möglich, bereits im Vorfeld zu berechnen, mit welcher Ratenhöhe zu rechnen sein wird. Dazu gibt es im Internet zahlreiche Ratenkreditrechner. Wer ein individuelles Angebot möchte, sollte sich direkt an die verschiedenen Anbieter wenden.

Ist Ripple das Bindeglied zwischen Bank und Bitcoin?

Immer mehr Banken verfolgen die Absicht, demnächst mit einer eigenen Kryptowährung an den Start zu gehen. Mit sogenannten „Stable Coins“ wäre es der Bank möglich, eine Rolle als Vermittler einzunehmen, um so das Bindeglied zwischen dem Fiatgeld und der Kryptowährung für Einzelpersonen wie Institutionen zu werden.

 

Jedoch werden vor allem die richtig großen Finanzinstitute zu dem Ergebnis kommen, dass es wohl wesentlich einfacher, effizienter und vor allem auch günstiger ist, wenn man auf die vom Ripple geschaffene Infrastruktur zurückgreift. Schlussendlich hat es schon einen Grund, warum der Ripple auch als „Bitcoin für die Banken“ bezeichnet wird.

 

Ripple drängt sich in den Vordergrund

Heutzutage ist der Ripple durchaus all jenen ein Begriff, die sich mit der Finanzwelt, insbesondere dem Kryptomarkt, befassen. Das Unternehmen stellt für die Banking-Branche zahlreiche Software-Lösungen zur Verfügung – so kann man mit xRapid, xVia oder auch xCurrent Transaktionen schnell und vor allem auch ausgesprochen kostengünstig abwickeln.

 

Das ist auch der Grund, warum der Ripple auch gerne als „Banken-Bitcoin“ bezeichnet wird. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Ripple zudem immer stärker in den Mittelpunkt drängt, besteht auch die Chance, dass demnächst die veraltete SWIFT abgelöst werden könnte.

 

Würde der Ripple hier eine tatsächliche Alternative schaffen, so könnte das enorme Auswirkungen auf den Kurs der Kryptowährung haben. Das Allzeithoch, das Anfang 2018 aufgestellt wurde und noch immer bei 3,40 US Dollar liegt, könnte dann wohl problemlos übertroffen werden.

 

CEO hofft auf eine baldige Zusammenarbeit

 

Von Seiten Brad Garlinghouse, dem CEO von Ripple, wurde bereits behauptet, dass die großen Finanzinstitute, trotz der Bedrohung, die von Seiten der Kryptowährungen gegenüber das Oligopol ausgeht, einen durchaus guten wie auch nachvollziehbaren Grund haben würden, die Krypto- wie auch Blockchain-Innovation mit offenen Armen aufzunehmen.

 

So betonte Garlinghouse, er würde es sehr wohl gutheißen, wenn man mit den großen Banken wie auch Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten könnte – der Ripple soll schlussendlich ein Teil des Systems werden und nicht gegen das System auftreten. Garlinghouse betonte zudem auch, anonyme Transaktionen, die Behörden wie Regierungen umgehen, würden sich angesichts regulatorischer Bedenken bezüglich Terrorismusfinanzierung wie Geldwäsche nicht durchsetzen können. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Regierungen wie Banken hier raushalten werden. Von Seiten der Banken wird ein Rechtsrahmen, der durchaus wichtig für die Gesellschaft ist, geliefert. Zudem glaube ich, dass die Banken auch in naher Zukunft eine große Rolle spielen werden. Ich gehe auch davon aus, dass die neuen Technologien von den Banken genutzt werden, da sie so ihre Geschäfte ausbauen können“, so der Ripple-CEO.

 

Kryptowährungen werden wieder stärker

 

Es sieht fast so aus, als würde der Ripple bald die Hand in Richtung des traditionellen Systems ausstrecken – das ist auch ein Grund, warum es viele Krypto-Fans gibt, die sich bereits gegen den Ripple ausgesprochen haben – und lieber Bitcoin kaufen. Das heißt, es wird demnächst auch die Frage beantwortet werden, ob der Umstand, dass der Ripple auf die Bankenwelt zugeht, einen positive Einfluss auf den Kurs haben wird oder nicht.

 

Der Kryptomarkt erlebt aktuell wieder bessere Tage: Der Bitcoin scheint sich von seinem Absturz erholt zu haben und konnte von 3.500 US Dollar (Januar 2019) auf über 8.000 US Dollar (Mai 2019) klettern; auch andere Kryptowährungen durften sich durch den Höhenflug des Bitcoins über gehörige Kurssteigerungen freuen – so auch der Ripple.

 

Aufgrund der Tatsache, dass der Ripple um rund 88 Prozent vom Allzeithoch entfernt ist, gibt es zudem auch noch genügend Luft nach oben. Im Januar lag der Ripple im Bereich der 0,36 US Dollar, Mitte Mai befand sich der Ripple bei 0,40 US Dollar.

 

Ripple bleibt hinter den Erwartungen

 

Die Kursentwicklung zeigt, dass der Ripple ein Sorgenkind bleibt – auch wenn man einen Kursgewinn verzeichnen konnte, so kann der Ripple nicht mit den anderen Kryptowährungen mithalten. Aktuell befindet sich der Ripple im Ranking der Top 100 Kryptowährungen, gemessen an der Marktkapitalisierung, auf Platz 3. Die Marktkapitalisierung beträgt 17,1 Milliarden US Dollar – federführend ist der Bitcoin (154 Milliarden US Dollar). Auf dem zweiten Platz liegt Ethereum (28 Milliarden US Dollar).

Mittelstandsfinanzierung – so klappt es mit der Unternehmensfinanzierung

Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Mittelstandsfinanzierung. Sie als Unternehmer sollten immer darauf achten, über genügend liquide Mittel zu verfügen. Damit erreichen Sie ein unternehmerisches Wachstum, können investieren und Ihr Portfolio an Dienstleistungen aller Arten weiter ausbauen. Doch welche Varianten einer Finanzierung für den Mittelstand gibt es überhaupt? Dieser Ratgeber erläutert Ihnen die wichtigsten (alternativen) Finanzierungsmethoden für KMU´s.

 

Klassischer Unternehmenskredit für genügend Liquidität

Für die Kapitalbeschaffung, eignet sich ein klassischer Kredit hervorragend. Allerdings existieren auch hier diverse Unterschiede. Wichtig und sinnvoll, sind folgende Varianten:

 

  1. Annuitätendarlehen
  2. Kleinkredit
  3. KfW-Kredit

 

Beim Annuitätendarlehen, profitieren Sie von immer gleich bleibenden monatlichen Raten. Hierbei wird eine vertraglich vereinbarte Zinsbindung festgelegt. Derzeit befinden sich die Zinssätze für Unternehmenskredite auf einem sehr niedrigen Niveau. Dank der „Nullzinspolitik“ der europäischen Zentralbank (Leitzins), sind Darlehen für den Mittelstand so attraktiv wie nie zuvor!

 

Bei der Struktur eines Annuitätendarlehens, stehen weitere Optionen offen. Entweder Sie leisten eine Anzahlung in Form von Eigenkapital, oder finanzieren die komplette Summe Ihres unternehmerischen Bedarfs. Zudem ist oftmals eine Anschlussfinanzierung notwendig, sobald die Zinsbindungsphase abgelaufen ist. Hierbei kann die Restschuld per Umschuldung oder über einen weiteren Ratenkredit beglichen werden. Achten Sie in jedem Fall auf die genauen Modalitäten!

 

Auch ein Kleinkredit für den Mittelstand, verschafft Ihnen schnelle Liquidität. Bei kleineren Kreditbeträgen, ist die Laufzeit natürlich kürzer. Oftmals existiert sogar die Möglichkeit (ähnlich wie bei Minikrediten für Privatkunden), dass Sie einen Kleinkredit aufnehmen und binnen weniger Wochen + Zinsen komplett zurückzahlen. Grundsätzlich stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen.

 

Weiterhin erfreuen sich die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau einer steigenden Beliebtheit. Nicht nur Existenzgründer, sondern auch der etablierte Mittelstand, profitieren von zahlreichen Angeboten der Unternehmensfinanzierung. Staatlich gefördert, zu TOP Konditionen und mit vielfältigen Modalitäten. Besonders die KfW, ist für spezielle Kreditformen bekannt.

 

FinCompare ist der erste Ansprechpartner für den Mittelstand. Aufgrund des Portfolios von mehr als 250 Finanzierungspartner, findet die Digitale Finanzierungsplattform für Sie die optimale Finanzierung!

Liquidität über die garantierte Rechnungsbegleichung – Factoring als Alternative

Das Thema Factoring hat zweierlei Vorteile. Einerseits erhalten Sie die Gewissheit, dass Ihre Forderungen auch beglichen werden. Dieser Umstand verhindert finanzielle Engpässe durch potentielle Zahlungsausfälle Ihrer Kunden. Leider klagen nicht wenige Unternehmen über eine negative Zahlungsmoral bei Privatkunden und auch Geschäftskunden.

 

Weiterhin sorgt das Factoring für eine bessere Planbarkeit Ihrer liquiden Strukturen. Weil Sie in jedem Fall mit einem Zahlungseingang rechnen können. Doch worum geht es beim Factoring überhaupt? Im Grunde treten Sie Ihre Forderungen (Rechnungen) ganz oder nur teilweise an einen externen Factoring-Dienstleister ab. Dieser berechnet Ihnen als Gebühr einen kleinen Prozentsatz des Rechnungsbetrages.

Beim „echten Factoring“ (incl. Ausfallschutz), wird Ihnen der Betrag binnen weniger Tage überwiesen. Um die Rechnungsstellung und unter Umständen auch das Mahnverfahren, kümmert sich der Factoring-Dienstleister. Demzufolge, stellt auch das Factoring eine alternative Unternehmensfinanzierung dar.

 

Leasing für den Mittelstand und die Möglichkeiten

Grundsätzlich lassen sich Maschinen, Industrieanlagen, Werkzeuge, sogar Nutztiere und natürlich der klassische Fuhrpark auch per Leasing finanzieren. Hierbei zahlen Sie eine Art „monatliche Miete“ für den Leasinggegenstand. Wichtig sind die Vorteile beim Leasing als Unternehmensfinanzierung:

 

  • Bewahrung Ihrer unternehmerischen Liquidität
  • Optionen auf den endgültigen Erwerb des Leasinggegenstandes
  • Erhöhung der Eigenkapitalquote
  • zahlreiche Modelle und Strukturen im Rahmen vom Leasing

 

Selbstverständlich hat FinCompare auch Leasing-Angebote im Portfolio. Nutzen Sie diese attraktive Möglichkeit, Ihr unternehmerisches Wachstum effizient und günstig zu finanzieren!

Welche alternativen Finanzierungsmodelle für den Mittelstand gibt es noch?

Auch ein Börsengang kann Ihnen frisches Kapital in die Unternehmenskasse spülen. Nach einer Bewertung Ihres Unternehmens, werden die Aktien zum Kauf freigegeben. Hierbei spielen die Aktionäre natürlich eine wichtige Rolle. Zwar sind die Aktionäre durch ihre Anteile am Unternehmen auch am Gewinn beteiligt, aber der generierte Erlös steht Ihnen mit sofortiger Wirkung zur Verfügung.

 

Darüber hinaus, existiert die Finanzierungsform über einen „Business Angel“. Privatpersonen oder Geschäftsleute investieren in Ihr Unternehmen. Statistisch betrachtet, investieren Business Angels rund 100000 Euro in Start-up´s und etablierte Firmen. Dieser Förderer verspricht sich eine Rendite, weshalb Sie natürlich auch einen vertraglichen „Exit“ genau regulieren sollten. Aber auch hier, bestehen gute Möglichkeiten, Kapital zu beschaffen.

 

Weiterhin sorgt das „Private Equity“ (Privates Beteiligungskapital) für unternehmerisches Wachstum. Oftmals handelt es sich um Beteiligungsgesellschaften, die über einen Fonds Gelder sammeln. Dieses Kapital wird dann an interessante Start-up´s oder potentielle Firmen ausgeschüttet. Warum dieses Prinzip so beliebt ist? Zwar bringt das aktuelle Zinstief der EZB niedrige Zinssätze für Kreditnehmer, aber eben auch wenig Rendite bei den klassischen Anlageformen. Demnach profitieren beim Private Equity nicht nur die Anleger (Investoren), sondern auch Sie als Unternehmer.

 

Durch die Vergabe von Unternehmensanleihen an Private Anleger oder institutionelle Gesellschaften, finanzieren Sie ebenfalls Ihr Unternehmen. Oftmals werden Anleihen sogar ohne jegliche Sicherheiten ausgegeben! Auch hier profitieren beide Seiten: Sie als Unternehmer durch frisches Kapital und die Investoren von einer profitablen „Geldanlage“.

 

Darum sollten Sie den Leverage-Effekt ausnutzen!

Beim sogenannten Leverage-Effekt geht es für den Mittelstand darum, die Eigenkapitalrentabilität durch eine Finanzierung per Fremdkapital zu erhöhen. Wie das funktioniert? Durch die Darlehensaufnahme, wird der Gewinn erhöht. Wichtig ist dabei allerdings der Umstand, dass die Zinsbelastungen nicht die Rendite aus Investitionen übersteigen. Mit genauer Kalkulation, bringt ein Investitionskredit weit mehr Gewinn, als eine gänzliche Finanzierung über Eigenkapital.

 

Wichtige Tipps und Tricks zum Schluss

Grundsätzlich sollten Sie hinsichtlich Ihres Eigenkapitals immer Vorsicht walten lassen. Oftmals ist es aus unternehmerischer Sicht sinnvoller, gewisse Investitionen zu finanzieren. Sei es per Leasing oder über das klassische Unternehmensdarlehen. Kümmern Sie sich aber rechtzeitig um die Bereitstellung liquider Mittel. Durch eine frühzeitige Unternehmensfinanzierung, bleiben Sie flexibel und wettbewerbsfähig. Kombinieren Sie auch alle erwähnten Finanzierungsformen, um das unternehmerische Wachstum zu maximieren!